sonnenuntergang
Samstag, 20. November 2010
Dienstag, 26. Oktober 2010
Lilongwe
Lilongwe ist die Hauptstadt Malawis und es leben zur Zeit etwa 350000 Menschen in der Stadt. Sie unterscheidet sich vielleicht mehr vom ländlichen Malawi, als von europäischen Städten. Natürlich gibt es in einer europäischen Stadt nicht so viele Minibusse, schwarze Menschen und unausgebaute Wege, aber betrachtet man allein die Möglichkeiten einzukaufen, Geld abzuheben und Essen zu gehen, werden die Unterschiede schon sehr gering. Geschäfte gibt es hier genauso wie in Deutschland auch. Sie heißen zwar nicht Aldi, Lidl oder Plus, sondern Metro, Peoples und Shoprite, man bekommt aber so gut wie alles in diesen Geschäften. Es ist kein Problem neben den einheimischen Sachen, wie vieles an Obst und Gemüse, Maismehl und Fleisch,... auch Dinge zu kaufen, die wir als Europäer als selbstverständlich betrachten, wie beispielsweise saemtliche Hygieneartikel. Aber auch Nudeln, Schokolade und auch Käse oder Alkohol findet man hier. Diese Dinge, die nicht in Malawi produziert werden können, sind dann jedoch auch um einiges teurer!!!
Außerdem gibt es in Lilongwe verschiedene Banken, Schuhgeschäfte, ein Postoffice, ...
Essen kann man in Schnellrestaurants, wie Alibaba und Mc Dauds (das ist kein Scherz!), oder aber auch in anderen Restaurants (italienisch, chinesisch,...). Eines haben diese Restaurants gemeinsam, man kann überall Nsima essen!
Woran man erkennt, dass man trotz des großen Angebots in Malawi ist?
Es gibt viele Bürgersteige und Wege, die nicht asphaltiert sind und Märkte, wo man nur hinkommt. Auf den Märkten kann man Schuhe, Kleidung, Schnitzereien, Obst, Gemüse, Chitenges, Chips (Fritten) und viele andere Dinge kaufen, die dann auch gehandelt werden. Das Handeln ist echt Übungssache, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und schafft es dann immer besser und schneller.
Außerdem laufen trotz der vielen Azungus (Weißen), die sich in Lilongwe knubbeln, doch überwiegend Schwarze herum. Auf den Märkten wird man ständig angesprochen und von einem zum anderen Stand geführt. Alle Händler versuchen ihre Ware zu verkaufen und das natürlich mit einem möglichst hohen Gewinn. Da kann es dann schon mal passieren, dass man für 50m 2 Stunden braucht. ;)
Außerdem gibt es in Lilongwe verschiedene Banken, Schuhgeschäfte, ein Postoffice, ...
Essen kann man in Schnellrestaurants, wie Alibaba und Mc Dauds (das ist kein Scherz!), oder aber auch in anderen Restaurants (italienisch, chinesisch,...). Eines haben diese Restaurants gemeinsam, man kann überall Nsima essen!
Woran man erkennt, dass man trotz des großen Angebots in Malawi ist?
Es gibt viele Bürgersteige und Wege, die nicht asphaltiert sind und Märkte, wo man nur hinkommt. Auf den Märkten kann man Schuhe, Kleidung, Schnitzereien, Obst, Gemüse, Chitenges, Chips (Fritten) und viele andere Dinge kaufen, die dann auch gehandelt werden. Das Handeln ist echt Übungssache, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und schafft es dann immer besser und schneller.
Außerdem laufen trotz der vielen Azungus (Weißen), die sich in Lilongwe knubbeln, doch überwiegend Schwarze herum. Auf den Märkten wird man ständig angesprochen und von einem zum anderen Stand geführt. Alle Händler versuchen ihre Ware zu verkaufen und das natürlich mit einem möglichst hohen Gewinn. Da kann es dann schon mal passieren, dass man für 50m 2 Stunden braucht. ;)
Tag der deutschen Einheit
Ja, ich hab es selbst kaum glauben wollen, aber es scheint, als ob man erst in ein afrikanisches Land reisen muss, um den Tag der deutschen Einheit zu feiern. Jedenfalls habe ich diesen Tag in Deutschland noch nie gefeiert.
Hier in Malawi bekamen wir im September per Email eine Einladung von der deutschen Botschaft, um diesen Tag gemeinsam am 04.10.2010 nachzufeiern. Diese Gelegenheit haben wir genutzt und uns in Lilongwe mit den anderen MAZlern aus Guilleme und Madisi getroffen. Gemeinsam haben wir uns zwei schöne Tage in der Hauptstadt Malawis gemacht und waren an einem Abend in der Residenz des Botschafters.
Auf diesem Grundstück hat uns dann schließlich nichts mehr an Malawi erinnert und anfangs fühlten wir uns auch etwas fehl am Platze neben den ganzen anzugstragenden Geschäftsmännern.
Die Feier fand im Garten statt und begann mit zwei Reden des Botschafters und eines Vertreters des malawischen Präsidenten. Außerdem wurden sowohl die malawische, als auch die deutsche Nationalhymne gespielt und gesungen. Danach gab es kein Programm mehr, aber es wurden Würstchen gegrillt, Kleinigkeiten, wie Hackbällchen oder Samosas (mit Hackfleisch, Kartoffeln oder Reis gefüllte Blätterteigtaschen), sowie Getränke gereicht und eine Band hat gespielt.
Zur Erinnerung an die Berliner Mauer standen im Garten zwei bemalte Holzwände, auf die alle eingeladen waren zu unterschreiben.
An diesem Abend haben wir schießlich noch zwei Lehrer von einem Gymnasium in Köln kennengelernt. (So klein ist die Welt!)
Das Zurückkommen zur Unterkunft erwies sich dann jedoch als etwas kompliziert, denn da merkte man dann doch wieder, dass man in Malawi ist. Letztendlich haben wir eine Stunde vergebens auf ein bestelltes Taxi gewartet und wurden letztendlich glücklicherweise von einem anderen Gast weggebracht.
Insgesamt war es aber ein schöner Abend und ich glaube, dass ich eine solche Feier (in diesem Kreis) in Deutschland nie mitbekommen werde.
Hier in Malawi bekamen wir im September per Email eine Einladung von der deutschen Botschaft, um diesen Tag gemeinsam am 04.10.2010 nachzufeiern. Diese Gelegenheit haben wir genutzt und uns in Lilongwe mit den anderen MAZlern aus Guilleme und Madisi getroffen. Gemeinsam haben wir uns zwei schöne Tage in der Hauptstadt Malawis gemacht und waren an einem Abend in der Residenz des Botschafters.
Auf diesem Grundstück hat uns dann schließlich nichts mehr an Malawi erinnert und anfangs fühlten wir uns auch etwas fehl am Platze neben den ganzen anzugstragenden Geschäftsmännern.
Die Feier fand im Garten statt und begann mit zwei Reden des Botschafters und eines Vertreters des malawischen Präsidenten. Außerdem wurden sowohl die malawische, als auch die deutsche Nationalhymne gespielt und gesungen. Danach gab es kein Programm mehr, aber es wurden Würstchen gegrillt, Kleinigkeiten, wie Hackbällchen oder Samosas (mit Hackfleisch, Kartoffeln oder Reis gefüllte Blätterteigtaschen), sowie Getränke gereicht und eine Band hat gespielt.
Zur Erinnerung an die Berliner Mauer standen im Garten zwei bemalte Holzwände, auf die alle eingeladen waren zu unterschreiben.
An diesem Abend haben wir schießlich noch zwei Lehrer von einem Gymnasium in Köln kennengelernt. (So klein ist die Welt!)
Das Zurückkommen zur Unterkunft erwies sich dann jedoch als etwas kompliziert, denn da merkte man dann doch wieder, dass man in Malawi ist. Letztendlich haben wir eine Stunde vergebens auf ein bestelltes Taxi gewartet und wurden letztendlich glücklicherweise von einem anderen Gast weggebracht.
Insgesamt war es aber ein schöner Abend und ich glaube, dass ich eine solche Feier (in diesem Kreis) in Deutschland nie mitbekommen werde.
Malawisee - Senga Bay
Während ihr anfangt eure Winterreifen auf die Autos zu ziehen, morgens Scheiben kratzt und abends mit Pullovern im warmen, geheitzten Wohnzimmer sitzt, gehen wir hier morgens um 5.30 Uhr im See schwimmen, bekommen mittags bei über 40°C Sonnenbrand und verbrennen uns auf dem heißen Sand die Füße.
Am Freitag war hier in Malawi Muttertag und daher schulfrei. Das haben wir genutzt und sind am Donnerstag Richtung See (Senga Bay im Distrikt Salima) aufgebrochen. In ganz Malawi ist zwar jetzt Sommer und hier in Ludzi ist es auch teilweise geschätzte 40°C warm aber auf dem Weg zum See wurde es immer heißer und irgendwann kam uns auch nur noch warmer Fahrtwind entgegen. Daher sind wir dann auch direkt nach der Ankunft in unserer Unterkunft und dem Zimmerbeziehen in den See gesprungen. Wir haben eine Abkühlung erwartet, aber das Wasser war nicht besonders kühl.
Die Sonne geht hier inzwischen um 5.15 Uhr auf und weil wir schon mal am See waren, wollten wir uns diesen Anblick nicht entgehen lassen und sind deshalb immer früh aufgestanden. Daher hat sich auch das Morgenschwimmen ergeben. Über Tag, besonders in der Mittagszeit wurde es so heiß und die Sonne so stark, dass ich trotz Eincremens im Zweistunden-Takt einen leichten Sonnenbrand bekommen habe. Der Sand, der größtentelis sehr hell, in manchen Bereichen direkt am/im Wasser aber auch fast schwarz war, hat sich mittags wirklich so sehr aufgeheizt, dass wir nicht länger als 5 Sekunden darauf stehen konnten und die 30 m bis zum Wasser zu weit waren, um barfuß drüber zu laufen, außer man hatte Lust neben dem Sonnenbrand auch Brandblasen unter den Füßen zu bekommen.
Samstag sind wir nachmittags mit ein paar Malawiern mit einem Fischerboot zu einer Lagune gefahren. So wie sie erzählt hatten sollte es dort Nilpferde geben, wir hatten aber inzwischen von dem Besitzer der Unterkunft schon erfahren, dass in den letzten 8 Jahren 6 mal Nilpferde in Senga Bay gesehen wurden. Wir haben diesen Ausflug aber trotzdem genutzt, um uns eine Lagune anzugucken und mit einem Boot aufs Wasser zu fahren. Die Lagune war im Vergleich zum restlichen Strand sehr grün und bewachsen und wir haben bei diesem Ausflug den Sonnenuntergang gesehen, was wir sonst nicht miterlebt hätten, weil wir ja auf der Westseite des Sees waren.
Sonntags haben wir den Morgen noch zum Schwimmen genutzt und die Wellen, die an den anderen Tagen nicht da waren, weil der Wind nur am letzten Tag so stark war, genossen. Danach haben wir uns auf den 200 km langen, 6-stündigen Rückweg über Salima und Lilongwe nach Ludzi gemacht. In Salima haben wir noch schnell ausgenutzt, dass das Klima im Osten des Landes etwas anders ist, als im Westen und Mangos gegessen, die bei uns noch nicht reif sind.
Glücklich mit vielen Erinnerungen und sehr vielen Fotos bepackt, kamen wir dann abends wieder zu Hause an.
Am Freitag war hier in Malawi Muttertag und daher schulfrei. Das haben wir genutzt und sind am Donnerstag Richtung See (Senga Bay im Distrikt Salima) aufgebrochen. In ganz Malawi ist zwar jetzt Sommer und hier in Ludzi ist es auch teilweise geschätzte 40°C warm aber auf dem Weg zum See wurde es immer heißer und irgendwann kam uns auch nur noch warmer Fahrtwind entgegen. Daher sind wir dann auch direkt nach der Ankunft in unserer Unterkunft und dem Zimmerbeziehen in den See gesprungen. Wir haben eine Abkühlung erwartet, aber das Wasser war nicht besonders kühl.
Die Sonne geht hier inzwischen um 5.15 Uhr auf und weil wir schon mal am See waren, wollten wir uns diesen Anblick nicht entgehen lassen und sind deshalb immer früh aufgestanden. Daher hat sich auch das Morgenschwimmen ergeben. Über Tag, besonders in der Mittagszeit wurde es so heiß und die Sonne so stark, dass ich trotz Eincremens im Zweistunden-Takt einen leichten Sonnenbrand bekommen habe. Der Sand, der größtentelis sehr hell, in manchen Bereichen direkt am/im Wasser aber auch fast schwarz war, hat sich mittags wirklich so sehr aufgeheizt, dass wir nicht länger als 5 Sekunden darauf stehen konnten und die 30 m bis zum Wasser zu weit waren, um barfuß drüber zu laufen, außer man hatte Lust neben dem Sonnenbrand auch Brandblasen unter den Füßen zu bekommen.
Samstag sind wir nachmittags mit ein paar Malawiern mit einem Fischerboot zu einer Lagune gefahren. So wie sie erzählt hatten sollte es dort Nilpferde geben, wir hatten aber inzwischen von dem Besitzer der Unterkunft schon erfahren, dass in den letzten 8 Jahren 6 mal Nilpferde in Senga Bay gesehen wurden. Wir haben diesen Ausflug aber trotzdem genutzt, um uns eine Lagune anzugucken und mit einem Boot aufs Wasser zu fahren. Die Lagune war im Vergleich zum restlichen Strand sehr grün und bewachsen und wir haben bei diesem Ausflug den Sonnenuntergang gesehen, was wir sonst nicht miterlebt hätten, weil wir ja auf der Westseite des Sees waren.
Sonntags haben wir den Morgen noch zum Schwimmen genutzt und die Wellen, die an den anderen Tagen nicht da waren, weil der Wind nur am letzten Tag so stark war, genossen. Danach haben wir uns auf den 200 km langen, 6-stündigen Rückweg über Salima und Lilongwe nach Ludzi gemacht. In Salima haben wir noch schnell ausgenutzt, dass das Klima im Osten des Landes etwas anders ist, als im Westen und Mangos gegessen, die bei uns noch nicht reif sind.
Glücklich mit vielen Erinnerungen und sehr vielen Fotos bepackt, kamen wir dann abends wieder zu Hause an.
Samstag, 23. Oktober 2010
Samstag, 25. September 2010
Fakten ueber Malawi
Malawi ist ein Binnenstaat im Süd-Osten Afrikas. Es grenzt im Osten und Süden an Mosambik, im Norden an Tansania und im Westen an Sambia.
Malawi zählt insgesamt ca. 13. Millionen Einwohner und die Hauptstadt des Landes ist Lilongwe. 1964 gewann Malawi seine Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich.
Der Malawisee ist das drittgrößte Binnengewässer Afrikas und der höchste Berg ist der Sapitwa (mit 3002 Metern). Die durchschnittlichen Temperaturen schwanken zwischen 19°C und 32°C von November bis April und zwischen 14°C und 24°C von Mai bis Oktober. Der Juli ist der kühlste Monat - die Nächte können kalt sein, besonders im Bergland. Die Regenzeit ist zwischen November und April, in dieser Zeit kann die Luftfeuchtigkeit morgens fast 100% betragen.
11,9 % der Erwachsenen (15–49 Jahre) sind HIV-positiv. Die Analphabetenrate liegt bei durchschnittlich 30 %. Die Mehrheit der Bevölkerung in Malawi lebt von weniger als einem US-Dollar pro Tag. Eine malawische Frau bringt in ihrem Leben durchschnittlich 6,3 Kinder zur Welt. Diese hohe Fruchtbarkeitsrate ist unter anderem dadurch bedingt, dass nur 39 % der Frauen moderne Verhütungsmittel zur Verfügung stehen. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 43 Jahre. Amtssprachen sind die Bantusprache Chichewa und Englisch. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung bekennen sich zum Christentum, mit 12 Prozent hat Malawi einen höheren Anteil Moslems als die anderen Länder im südlichen Afrika. In Malawi stieg die Zahl der Grundschüler seit der Einführung des freien Grundschulunterrichts 1995 von 1,9 Millionen auf 3,4 Millionen. Damals gingen nur die Hälfte der Kinder im schulfähigen Alter in die Schule, heute sind es 80 %. Ein Hauptproblem in den Dorfschulen sind die Klassengrößen von mehr als 80 Kindern. Es besteht ein großer Mangel an Lehrern. In den letzten zehn Jahren wurden viele Lehrer ohne Lehramtsstudium eingestellt und viele ehemalige Lehrer zurückgeholt, um die Situation zu verbessern. Malawi hat sechs Flughäfen mit asphaltierten Start- und Landebahnen und 37 mit nicht asphaltierten Start- und Landebahnen. Es gibt eine nationale Fluglinie „Air Malawi“ mit drei Flugzeugen!
Malawi zählt insgesamt ca. 13. Millionen Einwohner und die Hauptstadt des Landes ist Lilongwe. 1964 gewann Malawi seine Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich.
Der Malawisee ist das drittgrößte Binnengewässer Afrikas und der höchste Berg ist der Sapitwa (mit 3002 Metern). Die durchschnittlichen Temperaturen schwanken zwischen 19°C und 32°C von November bis April und zwischen 14°C und 24°C von Mai bis Oktober. Der Juli ist der kühlste Monat - die Nächte können kalt sein, besonders im Bergland. Die Regenzeit ist zwischen November und April, in dieser Zeit kann die Luftfeuchtigkeit morgens fast 100% betragen.
11,9 % der Erwachsenen (15–49 Jahre) sind HIV-positiv. Die Analphabetenrate liegt bei durchschnittlich 30 %. Die Mehrheit der Bevölkerung in Malawi lebt von weniger als einem US-Dollar pro Tag. Eine malawische Frau bringt in ihrem Leben durchschnittlich 6,3 Kinder zur Welt. Diese hohe Fruchtbarkeitsrate ist unter anderem dadurch bedingt, dass nur 39 % der Frauen moderne Verhütungsmittel zur Verfügung stehen. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 43 Jahre. Amtssprachen sind die Bantusprache Chichewa und Englisch. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung bekennen sich zum Christentum, mit 12 Prozent hat Malawi einen höheren Anteil Moslems als die anderen Länder im südlichen Afrika. In Malawi stieg die Zahl der Grundschüler seit der Einführung des freien Grundschulunterrichts 1995 von 1,9 Millionen auf 3,4 Millionen. Damals gingen nur die Hälfte der Kinder im schulfähigen Alter in die Schule, heute sind es 80 %. Ein Hauptproblem in den Dorfschulen sind die Klassengrößen von mehr als 80 Kindern. Es besteht ein großer Mangel an Lehrern. In den letzten zehn Jahren wurden viele Lehrer ohne Lehramtsstudium eingestellt und viele ehemalige Lehrer zurückgeholt, um die Situation zu verbessern. Malawi hat sechs Flughäfen mit asphaltierten Start- und Landebahnen und 37 mit nicht asphaltierten Start- und Landebahnen. Es gibt eine nationale Fluglinie „Air Malawi“ mit drei Flugzeugen!
how to kill a chicken
Ich entschuldige mich jetzt schon mal für mein nicht vorhandenes Fachvokabular!
Wenn man in Malawi ein Hühnchen essen will, dann geht man gewöhnlich nicht in einen Supermarkt und kauft eins (sowieso nur in Lilongwe möglich), sondern fragt den Besitzer eines Huhns ob man es ihm abkaufen kann. (Manchmal kriegt man auch ein Huhn geschenkt!)
Dann werden die Füße zusammengebunden, so dass es nicht weglaufen kann, und man deponiert es im Gästezimmer bis man es irgendwann nachmittags zubereitet =)
Wenn man sich dann dazu entschlossen hat, ein Huhn zu töten um es abends zu essen geht man folgendermaßen vor:
Als erstes braucht man ein spitzes, großes Messer, mit dem man die Kehle des Huhns durchschneidet. Dazu setzt man das Huhn vor sich auf den Boden, dreht beide Füße des Huhn zu jeweils einer Seite und stellt seine eigenen Füße darauf. Ein gekonnter Schnitt irgendwo am Hals und das Huhn ist tot - Nachdem es zu Ende gezappelt hat.
Als nächstes packt man das Huhn in einen großen Eimer und überschüttet es mit heißem Wasser.
2 Minuten „einweichen“ lassen und dann das Wasser wieder auskippen. Jetzt wird das Huhn gerupft. Man fängt am Hals an, geht zum „Haupt-Körper“ über, dann die Flügel und zuletzt die Füße und der Kopf. Ja – auch Füße und Kopf werden hier in Afrika verwendet und nicht weggeworfen.
Wenn man mit dem groben Federrupfen fertig ist, kommt die Feinarbeit. Dazu setzt man das Chicken in die Spüle, lässt warmes Wasser laufen und beseitigt die letzten, kleinen Federn.
Ist das Huhn nun vollständig von Federn befreit, sieht es gar nicht mehr so ungewohnt aus. Jetzt trennt man nur noch den Kopf ab und die Füße, entfernt die Innereien und schon sieht es aus, als hätte man ein Hähnchen im Supermarkt gekauft – oder zumindest so ähnlich!!!
Wenn man in Malawi ein Hühnchen essen will, dann geht man gewöhnlich nicht in einen Supermarkt und kauft eins (sowieso nur in Lilongwe möglich), sondern fragt den Besitzer eines Huhns ob man es ihm abkaufen kann. (Manchmal kriegt man auch ein Huhn geschenkt!)
Dann werden die Füße zusammengebunden, so dass es nicht weglaufen kann, und man deponiert es im Gästezimmer bis man es irgendwann nachmittags zubereitet =)
Wenn man sich dann dazu entschlossen hat, ein Huhn zu töten um es abends zu essen geht man folgendermaßen vor:
Als erstes braucht man ein spitzes, großes Messer, mit dem man die Kehle des Huhns durchschneidet. Dazu setzt man das Huhn vor sich auf den Boden, dreht beide Füße des Huhn zu jeweils einer Seite und stellt seine eigenen Füße darauf. Ein gekonnter Schnitt irgendwo am Hals und das Huhn ist tot - Nachdem es zu Ende gezappelt hat.
Als nächstes packt man das Huhn in einen großen Eimer und überschüttet es mit heißem Wasser.
2 Minuten „einweichen“ lassen und dann das Wasser wieder auskippen. Jetzt wird das Huhn gerupft. Man fängt am Hals an, geht zum „Haupt-Körper“ über, dann die Flügel und zuletzt die Füße und der Kopf. Ja – auch Füße und Kopf werden hier in Afrika verwendet und nicht weggeworfen.
Wenn man mit dem groben Federrupfen fertig ist, kommt die Feinarbeit. Dazu setzt man das Chicken in die Spüle, lässt warmes Wasser laufen und beseitigt die letzten, kleinen Federn.
Ist das Huhn nun vollständig von Federn befreit, sieht es gar nicht mehr so ungewohnt aus. Jetzt trennt man nur noch den Kopf ab und die Füße, entfernt die Innereien und schon sieht es aus, als hätte man ein Hähnchen im Supermarkt gekauft – oder zumindest so ähnlich!!!
Freitag, 24. September 2010
Schule
Seit dem 6. September hat die Schule hier in Ludzi wieder angefangen und seit dem 13. unterrichte ich. Habe eine 6. Klasse mit ueber 120 Maedels, denen ich jeden Tag eine Schulstunde in "Expressive Arts" gebe. Dazu gehoeren dann traditionelle Taenze (von denen ich keine Ahnung habe), Musik allgemein, Naehen und Basteln, Zeichnen und Sport im Allgemeinen. Ich habe zwar einen Lehrplan, aber ich kann mir selbst ausschen, wie ich meine Stunden gestalte - solange sie etwas mit dem Thema zu tun haben. Da die Schuelerinnen fuer die Aufgaben oft viel Platz brauchen, findet der Grossteil des Unterrichts in "Expressive Arts" momentan draussen statt.
Jeden Morgen um viertel nach 7 versammeln sich an die 1000 Maedels auf dem Schulhof zur "Assembly!" Da wird dann ein kurzes Gzmnastikprogramm von 2 min absolviert, danach gemeinsam gebetet und dann singen alle die Nationalhymne. Ab und zu gibt es zum Ende hin auch noch ein weiteres Lied und dann rennen alle Kiddis in ihre Klassen und man muss aufpassen, dass man nicht im Weg steht.
Die Schulstunden dauern jeweils eine halbe Stunde und um viertel vor 2 endet der Unterricht. Als „Schulgong“ wird hier eine große Trommel verwendet, die die Signale für Assembly, Pause und Stundenanfang und -ende gibt. Die Klassen 1 – 5 haben keine Bestuhlung in ihren Klassen und sitzen somit auf dem Boden. In den Klassen 6 – 8 gibt es zwar Bestuhlung aber nicht genügend für alle Kinder. Einige sitzen also zu 3. an Tischbänken oder vor dem kleinen Podest (auf dem der Lehrer steht) auf dem Boden. Wenn sie dann irgendwelche Fragen haben oder auf Toilette gehen wollen, kommen sie zu dem Pult und knien sich vor mich. Das ist total ungewohnt und macht es nicht gerade einfach, sie zu verstehen.
Der Unterricht ist generell sehr anders als in Deutschland. Meistens haben nur 5 von 125 Schülern ein Buch zur Verfügung – was vor allem in Fächern wie Englisch dazu führt, dass die Schüler nicht mitlesen können und somit selbst nicht wirklich gut Englisch lesen können, weil sie es einfach nie üben...Es mangelt an den Grundmaterialien, was den Unterricht nicht wirklich erleichtert. Das Lehrerkollegium besteht aus ca. 13 Lehrern. In der ersten Woche hab ich mir den Unterricht von Mr. Mphwenya angeguckt und einen deutlichen Unterschied zu vielen deutschen Lehrern festgestellt - In Deutschland findet man nicht viele Lehrer, die sich vor der gesamten Klasse "zum Affen machen" (Wie wir Deutschen es nennen würden), nur um etwas zu demonstieren oder zu veranschaulichen. Faszinierend wie oft alle (inklusive Lehrer) Spaß beim Lernen und Lehren haben und vielleicht führt gerade diese positive Grundstimmung dazu, dass alle bei der Sache sind (obwohl man ein Gemurmel nicht immer ganz ausschalten kann – Aber das ist auch kein Wunder bei der Klassengröße)!
Ich habe jetzt schon Respekt davor, die ganzen Namen zu lernen und die Mädels dann auch noch einzeln benoten zu müssen.... Glaube man verliert sehr schnell den Überblick =)
Jeden Morgen um viertel nach 7 versammeln sich an die 1000 Maedels auf dem Schulhof zur "Assembly!" Da wird dann ein kurzes Gzmnastikprogramm von 2 min absolviert, danach gemeinsam gebetet und dann singen alle die Nationalhymne. Ab und zu gibt es zum Ende hin auch noch ein weiteres Lied und dann rennen alle Kiddis in ihre Klassen und man muss aufpassen, dass man nicht im Weg steht.
Die Schulstunden dauern jeweils eine halbe Stunde und um viertel vor 2 endet der Unterricht. Als „Schulgong“ wird hier eine große Trommel verwendet, die die Signale für Assembly, Pause und Stundenanfang und -ende gibt. Die Klassen 1 – 5 haben keine Bestuhlung in ihren Klassen und sitzen somit auf dem Boden. In den Klassen 6 – 8 gibt es zwar Bestuhlung aber nicht genügend für alle Kinder. Einige sitzen also zu 3. an Tischbänken oder vor dem kleinen Podest (auf dem der Lehrer steht) auf dem Boden. Wenn sie dann irgendwelche Fragen haben oder auf Toilette gehen wollen, kommen sie zu dem Pult und knien sich vor mich. Das ist total ungewohnt und macht es nicht gerade einfach, sie zu verstehen.
Der Unterricht ist generell sehr anders als in Deutschland. Meistens haben nur 5 von 125 Schülern ein Buch zur Verfügung – was vor allem in Fächern wie Englisch dazu führt, dass die Schüler nicht mitlesen können und somit selbst nicht wirklich gut Englisch lesen können, weil sie es einfach nie üben...Es mangelt an den Grundmaterialien, was den Unterricht nicht wirklich erleichtert. Das Lehrerkollegium besteht aus ca. 13 Lehrern. In der ersten Woche hab ich mir den Unterricht von Mr. Mphwenya angeguckt und einen deutlichen Unterschied zu vielen deutschen Lehrern festgestellt - In Deutschland findet man nicht viele Lehrer, die sich vor der gesamten Klasse "zum Affen machen" (Wie wir Deutschen es nennen würden), nur um etwas zu demonstieren oder zu veranschaulichen. Faszinierend wie oft alle (inklusive Lehrer) Spaß beim Lernen und Lehren haben und vielleicht führt gerade diese positive Grundstimmung dazu, dass alle bei der Sache sind (obwohl man ein Gemurmel nicht immer ganz ausschalten kann – Aber das ist auch kein Wunder bei der Klassengröße)!
Ich habe jetzt schon Respekt davor, die ganzen Namen zu lernen und die Mädels dann auch noch einzeln benoten zu müssen.... Glaube man verliert sehr schnell den Überblick =)
Lilongwe
4. September:
Waren heute das erste Mal in der Hauptstadt Lilongwe.
Los ging es wie immer mit Cabasa, dann weiter mit Minibus fuer 1 1/2 Stunden. Auf engstem Raum sitzt man gequetscht bei 30 Grad Aussentemperatur und ohne Klimaanlage, umgeben von lauter Kindern, die einem auf den Schoss gesetzt werden und (noch) lebenden Huehnern. Die afrikanischen Personentransportmittel sind staendig heillos ueberfuellt und verkehrstechnisch gesehen eigentlich nicht mehr funktionstuechtig :)
An der Grenze des Distrikts wurden wir von der Polizei angehalten. Dann mussten wir alle einmal raus und es folgte eine Gepaeckkontrolle - es wird nach Schmuggel und illegal eingefuehrter Ware gesucht.
Danach koennen sich alle wieder neu sortieren und weiter geht die feucht froehliche Fahrt mit (Gott sei Dank) ordentlich Durchzug. Wir waren zu 5. unterwegs, mit den 3 anderen Deutschen aus Guilleme, und galten immernoch als Attraktion. Wurden von allen Seiten angesprochen und jeder wollte wissen, wo wir herkommen und was wir hier machen. In Lilongwe gings dann erstmal direkt zur Nationalbank Geld umtauschen. (Da der Kurs aber gerade nicht so gut war, nur das noetigste)! Danach ab zum Internetcafe - definitiv preiswerter und schneller als in Mchinji. Ich glaube ich habe fuer gut 40 Min gerade mal 175 Kwacha (noch nicht mal 1 Euro) bezahlt. Hab es leider trotzdem nicht geschafft Bilder oder Videos hochzuladen, aber das kommt jetzt hoffe ich....
Als wir dann aus dem Internetcafe kamen, wurden wir direkt von afrikanischen Haendlern umzingelt und haben zum ersten Mal (mehr oder weniger) erfolgreich verhandelt. Am Afrikanischen Markt folgten dann weitere Haendler, die staendig mit dir verhandeln, obwohl du gar nichts kaufen willst - EIGENTLICH!
Anschliessend gabs dann lecker Pizza in "Alibabas Imbiss" ! - Gut zu wissen, dass es einen Ort gibt, der einem wenigstens ein bisschen heimisch vorkommt :)
Der erste "Kulturschock" folgte dann im Supermarkt in Lilongwe. Vergleicht man den mit den Maerkten auf den Doerfern, denkt man nicht, dass beides nur 1 1/2 Stunden voneinander entfernt ist. Man bekommt fast alles / natuerlich zu Hammer Preisen, sobald es nicht aus dem eigenen Land kommt.
Zurueck zur Minibus-Haltestelle, wo man wiederum von 1000 verschiedenen Fahrern das beste Angebot auswaehlt und sich genauso gequetscht und ueberfuellt wieder auf den Heimweg macht....
Waren heute das erste Mal in der Hauptstadt Lilongwe.
Los ging es wie immer mit Cabasa, dann weiter mit Minibus fuer 1 1/2 Stunden. Auf engstem Raum sitzt man gequetscht bei 30 Grad Aussentemperatur und ohne Klimaanlage, umgeben von lauter Kindern, die einem auf den Schoss gesetzt werden und (noch) lebenden Huehnern. Die afrikanischen Personentransportmittel sind staendig heillos ueberfuellt und verkehrstechnisch gesehen eigentlich nicht mehr funktionstuechtig :)
An der Grenze des Distrikts wurden wir von der Polizei angehalten. Dann mussten wir alle einmal raus und es folgte eine Gepaeckkontrolle - es wird nach Schmuggel und illegal eingefuehrter Ware gesucht.
Danach koennen sich alle wieder neu sortieren und weiter geht die feucht froehliche Fahrt mit (Gott sei Dank) ordentlich Durchzug. Wir waren zu 5. unterwegs, mit den 3 anderen Deutschen aus Guilleme, und galten immernoch als Attraktion. Wurden von allen Seiten angesprochen und jeder wollte wissen, wo wir herkommen und was wir hier machen. In Lilongwe gings dann erstmal direkt zur Nationalbank Geld umtauschen. (Da der Kurs aber gerade nicht so gut war, nur das noetigste)! Danach ab zum Internetcafe - definitiv preiswerter und schneller als in Mchinji. Ich glaube ich habe fuer gut 40 Min gerade mal 175 Kwacha (noch nicht mal 1 Euro) bezahlt. Hab es leider trotzdem nicht geschafft Bilder oder Videos hochzuladen, aber das kommt jetzt hoffe ich....
Als wir dann aus dem Internetcafe kamen, wurden wir direkt von afrikanischen Haendlern umzingelt und haben zum ersten Mal (mehr oder weniger) erfolgreich verhandelt. Am Afrikanischen Markt folgten dann weitere Haendler, die staendig mit dir verhandeln, obwohl du gar nichts kaufen willst - EIGENTLICH!
Anschliessend gabs dann lecker Pizza in "Alibabas Imbiss" ! - Gut zu wissen, dass es einen Ort gibt, der einem wenigstens ein bisschen heimisch vorkommt :)
Der erste "Kulturschock" folgte dann im Supermarkt in Lilongwe. Vergleicht man den mit den Maerkten auf den Doerfern, denkt man nicht, dass beides nur 1 1/2 Stunden voneinander entfernt ist. Man bekommt fast alles / natuerlich zu Hammer Preisen, sobald es nicht aus dem eigenen Land kommt.
Zurueck zur Minibus-Haltestelle, wo man wiederum von 1000 verschiedenen Fahrern das beste Angebot auswaehlt und sich genauso gequetscht und ueberfuellt wieder auf den Heimweg macht....
Samstag, 4. September 2010
29. August
Waren heute morgen in de Kirche. 2 Stunden – normaler Gottesdienst! Wurden mitten im Gottesdienst vom Priester nach vorne gerufen – der hat uns dann vorgestellt und meinte es wäre schön, dass wir im Chor mitsingen würden und er freut sich total, dass wir jetzt fest dabei sind!
Verena und ich konnten nicht viel sagen, haben uns nur angeguckt, gelacht und uns bedankt! Der Chor kam dann nach der Messe auf uns zu und hat sich ebenfalls bedankt dass wir jetzt fest dabei sind. Wie kommen die darauf? ;) Naja, jedenfalls wissen wir jetzt was wir in den Abendstunden machen können....
Anschließend waren wir noch in Kamwendo beim Sonntagsmarkt (mit Cabasa natürlich)....
Das war echt übel....Uns liefen die ganze Zeit zwei Männer hinterher, die uns auf Chichewa vollgelabert haben.... Man wird die einfach nicht los. Ständig wird man von irgendwelchen Männern am Straßenrand angemacht... („Hey Sister, you want to marry me?“ - oder man wird einfach plump nach Geld „gefragt“!)
Zum Gemüse oder Obst kaufen ist es echt super, aber wenn man dann an die Fischstände kommt, vergeht einem schon mal der Appetit ;)
31.August
Wenn man durch Ludzi geht, hört man mittlerweile die kleinen Kinder, wie sie „Verena“ oder „Judi“ rufen...(Oder zumindest versuchen, die Namen halbwegs richtig auszusprechen). Da uns der Priester ja vorgestellt hat, wissen jetzt alle Bescheid =) Das ist echt süß!
Zwei von unseren Welpen sind gestorben und die Mutter ist ebenfalls tot. Aber das macht hier keinem was aus.... Generell werden die Tiere echt anders behandelt als bei uns! Ist nichts mit Hunde streicheln oder Aussagen wie „ohhh – wie süß!“.... Tiere sind entweder Arbeitstiere oder Nahrungsmittel!!!
Haben hier ständig Stromausfall. Wenn wir tagsüber Strom haben, dann fällt er in der Regel gegen 6, spätestens um halb 7 für mindestens 2 Stunden aus (Das ist mindestens alle 2 Tage so). Tagsüber fällt es einem kaum auf, es sei denn, man will gerade sein Handy oder den Laptop aufladen und es funktioniert wieder nichts. Abends wird es dann etwas nervig... Kochen ohne Strom ist nicht sooo geil ;) Und immer nur mit einer Kerze in der Hand durchs Haus zu laufen, macht mich wahnsinnig!!! =)
3. September
Hatten heute das erste Gespräch mit der Direktorin der Schule, bei dem geklärt wurde, was in der nächsten Zeit unsere Aufgabenfelder sind. Verena wird erstmal in dem Internat mitarbeiten: Zusehen, dass die Kinder pünktlich zum Unterricht kommen, sich um die kranken Kinder kümmern und das Essen vorbereiten.....
Ich werde dann die erste Zeit in der Schule mitarbeiten. Habe ein Büro, in dem ich vermutlich die meiste Zeit verbringen werde. Und dann irgendwann darf ich „Expressive Arts“ unterrichten – aber wohl nur eine Stunde pro Tag. Das sind dann Fächer wie Musik, Kunst, Sport und Tanz oder so.
Dachte ich würde da mehr integriert werden und mehrere Stunden unterrichten (eventuell auch weitere Fächer), aber vielleicht kommt das ja noch. Warten wir also erstmal ab, wie sich das alles so entwickelt!
Waren heute morgen in de Kirche. 2 Stunden – normaler Gottesdienst! Wurden mitten im Gottesdienst vom Priester nach vorne gerufen – der hat uns dann vorgestellt und meinte es wäre schön, dass wir im Chor mitsingen würden und er freut sich total, dass wir jetzt fest dabei sind!
Verena und ich konnten nicht viel sagen, haben uns nur angeguckt, gelacht und uns bedankt! Der Chor kam dann nach der Messe auf uns zu und hat sich ebenfalls bedankt dass wir jetzt fest dabei sind. Wie kommen die darauf? ;) Naja, jedenfalls wissen wir jetzt was wir in den Abendstunden machen können....
Anschließend waren wir noch in Kamwendo beim Sonntagsmarkt (mit Cabasa natürlich)....
Das war echt übel....Uns liefen die ganze Zeit zwei Männer hinterher, die uns auf Chichewa vollgelabert haben.... Man wird die einfach nicht los. Ständig wird man von irgendwelchen Männern am Straßenrand angemacht... („Hey Sister, you want to marry me?“ - oder man wird einfach plump nach Geld „gefragt“!)
Zum Gemüse oder Obst kaufen ist es echt super, aber wenn man dann an die Fischstände kommt, vergeht einem schon mal der Appetit ;)
31.August
Wenn man durch Ludzi geht, hört man mittlerweile die kleinen Kinder, wie sie „Verena“ oder „Judi“ rufen...(Oder zumindest versuchen, die Namen halbwegs richtig auszusprechen). Da uns der Priester ja vorgestellt hat, wissen jetzt alle Bescheid =) Das ist echt süß!
Zwei von unseren Welpen sind gestorben und die Mutter ist ebenfalls tot. Aber das macht hier keinem was aus.... Generell werden die Tiere echt anders behandelt als bei uns! Ist nichts mit Hunde streicheln oder Aussagen wie „ohhh – wie süß!“.... Tiere sind entweder Arbeitstiere oder Nahrungsmittel!!!
Haben hier ständig Stromausfall. Wenn wir tagsüber Strom haben, dann fällt er in der Regel gegen 6, spätestens um halb 7 für mindestens 2 Stunden aus (Das ist mindestens alle 2 Tage so). Tagsüber fällt es einem kaum auf, es sei denn, man will gerade sein Handy oder den Laptop aufladen und es funktioniert wieder nichts. Abends wird es dann etwas nervig... Kochen ohne Strom ist nicht sooo geil ;) Und immer nur mit einer Kerze in der Hand durchs Haus zu laufen, macht mich wahnsinnig!!! =)
3. September
Hatten heute das erste Gespräch mit der Direktorin der Schule, bei dem geklärt wurde, was in der nächsten Zeit unsere Aufgabenfelder sind. Verena wird erstmal in dem Internat mitarbeiten: Zusehen, dass die Kinder pünktlich zum Unterricht kommen, sich um die kranken Kinder kümmern und das Essen vorbereiten.....
Ich werde dann die erste Zeit in der Schule mitarbeiten. Habe ein Büro, in dem ich vermutlich die meiste Zeit verbringen werde. Und dann irgendwann darf ich „Expressive Arts“ unterrichten – aber wohl nur eine Stunde pro Tag. Das sind dann Fächer wie Musik, Kunst, Sport und Tanz oder so.
Dachte ich würde da mehr integriert werden und mehrere Stunden unterrichten (eventuell auch weitere Fächer), aber vielleicht kommt das ja noch. Warten wir also erstmal ab, wie sich das alles so entwickelt!
Donnerstag, 26. August 2010
20. Aug 2010
Ich bin jetzt seit ca. 2 ½ Tagen in Ludzi. Der Anfang war wirklich komisch und ungewohnt – hatte mir alles ein bisschen anders vorgestellt – aber mit der Zeit wird’s besser =) Waren heute das erste mal in einem Dorf (quasi um die Ecke) mit einer kleinen „Farm“, die den Menschen dort helfen soll, auf eigenen Beinen zu stehen. Zuerst haben wir uns die ganzen Bananenstauden, Maisfelder, Papayabäume, Tomaten- Erbsen und Bohnensträucher, Fischteiche usw angeguckt. Anschließend ging es weiter zu einem „Mushroom-Project“.... Die Frauen mischen die Samen zusammen mit Bananenstauden-Resten in einer kleinen Plastiktüte und hängen diese dann zum Trocknen in einen Speicher und nach einiger Zeit wachsen die Pilze aus der Plastiktüte heraus. Sehr interessanter Vorgang!!!
Danach wurden wir von allen Bewohnern mit Tanz und Gesang empfangen. Typische afrikanische Tänze und Gesänge natürlich! Und sogar die kleinen machen mit und freuen sich total. Wir waren mit 2 Amerikanerinnen unterwegs, die für irgendeine Organisation gegen Aids arbeiten und kleine Geschenke für die Bewohner mitgebracht hatten (Decken und Lollys). Nachdem wir dann beim Essen-austeilen geholfen haben, haben wir die Geschenke verteilt. So süß wie die kleinen sich freuen wenn sie einen Lolly bekommen. Jeder bedankt sich einzeln bei dir und gibt dir die Hand. Dann gab es als Dankeschön ihrerseits wieder einen Tanz! (und einen Hahn!) =)
Als wir gehen wollten, liefen uns ganz viele kleine Kinder hinterher... Sie lachen dich die ganze Zeit an. Und auch die Frauen bleiben stehen wenn du an ihnen vorbei läufst und fragen dich jedes Mal wie es dir geht! Leider reicht mein Chichewa noch nicht für mehr Kommunikation! ;) Ich arbeite daran!
21.Aug 2010
Wir waren heut das erste mal in Guilleme und haben die drei anderen Deutschen besucht. Los ging es mit einem Fahrradtaxi – Cabasa – und dann weiter mit einem Minibus. Bei dem Fahrradtaxi sitzt man auf dem Gepäckträger und ich dachte weil ich einen Rock an hatte, setze ich mich lieber im Damensitz auf den Gepäckträger. Der Mann hat mich aber dann darauf hingewiesen, dass ich breitbeinig sitzen soll (also ganz normal), da man sonst leicht runter fällt. – dann saß ich also breitbeinig im Rock(!!!) auf dem Gepäckträger... Nach der Hälfte der Strecke musste der Fahrer mich absetzen, weil mein Rock hochgerutscht ist und man zu viel Bein gesehen hat! =)
Einige Frauen am Straßenrand haben mich glaub ich ausgelacht weil ich unfähig war, mich in einem Rock auf den Gepäckträger zu setzen...
Der Minibus war dann als wir einsteigen wollten bereits besetzt und überfüllt aber laut Fahrer kann es wohl nicht voll genug werden. Also wurde gequetscht und gestapelt bis jeder irgendeinen Sitzplatz ergattert hatte. Beide Fahrten haben zusammen haben ungefähr 350-500 Kwacha gekostet, was ca. 2,50 Euro sind.
In Guilleme ist uns aufgefallen, dass David (der einzig männliche Teilnehmer) teilweise anders behandelt wird als wir Frauen. Er wird viel öfters angesprochen und gefragt ob er eine seiner Schwestern (damit sind wir gemeint) verkaufen – also verheiraten – will?! Es scheint als seien die Männer in der afrikanischen Gesellschaft schon noch etwas höher gestellt.....
Zum Abendessen gab es zum ersten Mal Fisch – mit Kopf und Flossen und allem drum und dran. Musste erstmal 10 Minuten lang alle Greten entfernen bevor man sich an den Fisch wagen konnte – aber das Ergebnis war ok ! - also nicht so schlimm wie erwartet....Generell ist das Essen hier ganz lecker. Es gibt zwar jeden Tag Maisbrei aber auch genügend Alternativen! (und fast immer Chicken!)
22./ 23. Aug 2010
Waren heute das erste Mal in der Messe. 1 ½ Stunden.... Aber es vergeht so schnell weil alle 5 Minuten ein Lied gesungen wird. Natürlich mit Trommeln!!!
Kann noch nicht soviel über den Gottesdienstablauf schreiben, da alles auf Chichewa war und wir kein Wort verstanden haben.... Aber generell sehr locker und musikalisch! Nur das Knien auf schmalen „Holzlatten“ wird nach der Zeit recht anstrengend.
Am nächsten Tag haben wir als wir auf unserer Terrasse saßen einen Chor singen hören. Der Chor hat fast direkt gegenüber von unserem Haus geprobt. Also sind wir hin und haben uns ca. 1 Stunde lang den Gesang angehört. Gemischter Chor – von jung bis alt! Versuche das Video mal online zu stellen, hoffe ihr könnt es öffnen.
Ich melde mich wieder, wenn was spannendes passiert ist, oder ich die Möglichkeit habe ins Internet zu kommen. Fange erst ab dem 6. September in der Schule an zu arbeiten – Ist also alles noch Eingewöhnungszeit gerade! Wollen nächste Woche mal zur Hauptstadt Lilongwe fahren....evtl sogar mit einem eigenen Fahrrad (falls wir etwas brauchbares finden)!
Verena (meine MitMaZ´lerin) hat übrigens auch einen Blog auf dem ihr gerne vorbeischauen könnt: verena-kumalawi.jimdo.com (wichtig: ohne www … )
Ich bin jetzt seit ca. 2 ½ Tagen in Ludzi. Der Anfang war wirklich komisch und ungewohnt – hatte mir alles ein bisschen anders vorgestellt – aber mit der Zeit wird’s besser =) Waren heute das erste mal in einem Dorf (quasi um die Ecke) mit einer kleinen „Farm“, die den Menschen dort helfen soll, auf eigenen Beinen zu stehen. Zuerst haben wir uns die ganzen Bananenstauden, Maisfelder, Papayabäume, Tomaten- Erbsen und Bohnensträucher, Fischteiche usw angeguckt. Anschließend ging es weiter zu einem „Mushroom-Project“.... Die Frauen mischen die Samen zusammen mit Bananenstauden-Resten in einer kleinen Plastiktüte und hängen diese dann zum Trocknen in einen Speicher und nach einiger Zeit wachsen die Pilze aus der Plastiktüte heraus. Sehr interessanter Vorgang!!!
Danach wurden wir von allen Bewohnern mit Tanz und Gesang empfangen. Typische afrikanische Tänze und Gesänge natürlich! Und sogar die kleinen machen mit und freuen sich total. Wir waren mit 2 Amerikanerinnen unterwegs, die für irgendeine Organisation gegen Aids arbeiten und kleine Geschenke für die Bewohner mitgebracht hatten (Decken und Lollys). Nachdem wir dann beim Essen-austeilen geholfen haben, haben wir die Geschenke verteilt. So süß wie die kleinen sich freuen wenn sie einen Lolly bekommen. Jeder bedankt sich einzeln bei dir und gibt dir die Hand. Dann gab es als Dankeschön ihrerseits wieder einen Tanz! (und einen Hahn!) =)
Als wir gehen wollten, liefen uns ganz viele kleine Kinder hinterher... Sie lachen dich die ganze Zeit an. Und auch die Frauen bleiben stehen wenn du an ihnen vorbei läufst und fragen dich jedes Mal wie es dir geht! Leider reicht mein Chichewa noch nicht für mehr Kommunikation! ;) Ich arbeite daran!
21.Aug 2010
Wir waren heut das erste mal in Guilleme und haben die drei anderen Deutschen besucht. Los ging es mit einem Fahrradtaxi – Cabasa – und dann weiter mit einem Minibus. Bei dem Fahrradtaxi sitzt man auf dem Gepäckträger und ich dachte weil ich einen Rock an hatte, setze ich mich lieber im Damensitz auf den Gepäckträger. Der Mann hat mich aber dann darauf hingewiesen, dass ich breitbeinig sitzen soll (also ganz normal), da man sonst leicht runter fällt. – dann saß ich also breitbeinig im Rock(!!!) auf dem Gepäckträger... Nach der Hälfte der Strecke musste der Fahrer mich absetzen, weil mein Rock hochgerutscht ist und man zu viel Bein gesehen hat! =)
Einige Frauen am Straßenrand haben mich glaub ich ausgelacht weil ich unfähig war, mich in einem Rock auf den Gepäckträger zu setzen...
Der Minibus war dann als wir einsteigen wollten bereits besetzt und überfüllt aber laut Fahrer kann es wohl nicht voll genug werden. Also wurde gequetscht und gestapelt bis jeder irgendeinen Sitzplatz ergattert hatte. Beide Fahrten haben zusammen haben ungefähr 350-500 Kwacha gekostet, was ca. 2,50 Euro sind.
In Guilleme ist uns aufgefallen, dass David (der einzig männliche Teilnehmer) teilweise anders behandelt wird als wir Frauen. Er wird viel öfters angesprochen und gefragt ob er eine seiner Schwestern (damit sind wir gemeint) verkaufen – also verheiraten – will?! Es scheint als seien die Männer in der afrikanischen Gesellschaft schon noch etwas höher gestellt.....
Zum Abendessen gab es zum ersten Mal Fisch – mit Kopf und Flossen und allem drum und dran. Musste erstmal 10 Minuten lang alle Greten entfernen bevor man sich an den Fisch wagen konnte – aber das Ergebnis war ok ! - also nicht so schlimm wie erwartet....Generell ist das Essen hier ganz lecker. Es gibt zwar jeden Tag Maisbrei aber auch genügend Alternativen! (und fast immer Chicken!)
22./ 23. Aug 2010
Waren heute das erste Mal in der Messe. 1 ½ Stunden.... Aber es vergeht so schnell weil alle 5 Minuten ein Lied gesungen wird. Natürlich mit Trommeln!!!
Kann noch nicht soviel über den Gottesdienstablauf schreiben, da alles auf Chichewa war und wir kein Wort verstanden haben.... Aber generell sehr locker und musikalisch! Nur das Knien auf schmalen „Holzlatten“ wird nach der Zeit recht anstrengend.
Am nächsten Tag haben wir als wir auf unserer Terrasse saßen einen Chor singen hören. Der Chor hat fast direkt gegenüber von unserem Haus geprobt. Also sind wir hin und haben uns ca. 1 Stunde lang den Gesang angehört. Gemischter Chor – von jung bis alt! Versuche das Video mal online zu stellen, hoffe ihr könnt es öffnen.
Ich melde mich wieder, wenn was spannendes passiert ist, oder ich die Möglichkeit habe ins Internet zu kommen. Fange erst ab dem 6. September in der Schule an zu arbeiten – Ist also alles noch Eingewöhnungszeit gerade! Wollen nächste Woche mal zur Hauptstadt Lilongwe fahren....evtl sogar mit einem eigenen Fahrrad (falls wir etwas brauchbares finden)!
Verena (meine MitMaZ´lerin) hat übrigens auch einen Blog auf dem ihr gerne vorbeischauen könnt: verena-kumalawi.jimdo.com (wichtig: ohne www … )
Dienstag, 13. Juli 2010
Spenden
Wenn Sie dieses Projekt finanziell unterstützen möchten, dann überweisen Sie das Geld bitte auf folgendes Konto der Franziskanerinnen:
Kongregation der Franziskanerinnen Salzkotten
Volksbank Paderborn
Konto - Nr: 9130 195 901
BLZ: 472 601 21
Betreff: Malawi - Ludzi
Bereits mit einem Beitrag von 15.00 Euro wird einem Waisenkind (Aidswaisen) in Ludzi der Schulbesuch für 1 Monat ermöglicht. In diesem Betrag sind auch Unterkunft, Essen und Kleidung eingeschlossen.
Das Geld fließt zu 100 % in das Projekt in Ludzi ein!
Damit sich die Kongregation für die Spende bedanken und eine Spendenquittung ausstellen kann (ab 20 Euro), bitte ich um eine kurze Nachricht mit Namen, Adresse und Spendenbetrag an folgende Emailadresse:
info@fcjm.de
Kongregation der Franziskanerinnen Salzkotten
Volksbank Paderborn
Konto - Nr: 9130 195 901
BLZ: 472 601 21
Betreff: Malawi - Ludzi
Bereits mit einem Beitrag von 15.00 Euro wird einem Waisenkind (Aidswaisen) in Ludzi der Schulbesuch für 1 Monat ermöglicht. In diesem Betrag sind auch Unterkunft, Essen und Kleidung eingeschlossen.
Das Geld fließt zu 100 % in das Projekt in Ludzi ein!
Damit sich die Kongregation für die Spende bedanken und eine Spendenquittung ausstellen kann (ab 20 Euro), bitte ich um eine kurze Nachricht mit Namen, Adresse und Spendenbetrag an folgende Emailadresse:
info@fcjm.de
Samstag, 10. Juli 2010
Infos
Im August 2010 werde ich für ein Jahr als "Missionarin auf Zeit" in Malawi arbeiten. Malawi ist eines der ärmsten Länder in Afrika und liegt südlich von Tansania.
In Mchinji (Ludzi) - einem Gebiet westlich in Malawi - werde ich dann an einer Schule für 1000 Mädchen mitarbeiten und Fächer wie Musik, Kunst, Sport, Handarbeit und ähnliches unterrichten. Von den 1000 Mädchen dieser Schule gehen ca. 300 in ein nahe gelegenes Internat. Auch dort werde ich in ähnlicher Art und Weise mitarbeiten.
Nachmittags werde ich dann den Kindern bei ihren Hausaufgaben helfen oder Nachhilfeunterricht geben. Zudem führe ich verschiedene Freizeitangebote durch.
Sowohl die Schule als auch das Internat befindet sich in Ludzi - 2 Stunden von der Hauptstadt Lilongwe entfernt und wird von der kanadischen Ordensgemeinschaft Sisters of Charity of Ottawa geleitet.
Ludzi gehört zum Distrikt Mchinji. Die Stadt Mchinji auf 1.360m Höhe in der Zentralregion Malawis gelegen, hat 20.000 Einwohner. Die gesamte Gegend gehört zu den am wenigsten entwickelten Distrikten Malawis. Analphabetismus ist in dieser Region ein Normalfall.
Mehr über meine Arbeit, mein Leben in Malawi und die Details im Projekt folgen ab August.
In Mchinji (Ludzi) - einem Gebiet westlich in Malawi - werde ich dann an einer Schule für 1000 Mädchen mitarbeiten und Fächer wie Musik, Kunst, Sport, Handarbeit und ähnliches unterrichten. Von den 1000 Mädchen dieser Schule gehen ca. 300 in ein nahe gelegenes Internat. Auch dort werde ich in ähnlicher Art und Weise mitarbeiten.
Nachmittags werde ich dann den Kindern bei ihren Hausaufgaben helfen oder Nachhilfeunterricht geben. Zudem führe ich verschiedene Freizeitangebote durch.
Sowohl die Schule als auch das Internat befindet sich in Ludzi - 2 Stunden von der Hauptstadt Lilongwe entfernt und wird von der kanadischen Ordensgemeinschaft Sisters of Charity of Ottawa geleitet.
Ludzi gehört zum Distrikt Mchinji. Die Stadt Mchinji auf 1.360m Höhe in der Zentralregion Malawis gelegen, hat 20.000 Einwohner. Die gesamte Gegend gehört zu den am wenigsten entwickelten Distrikten Malawis. Analphabetismus ist in dieser Region ein Normalfall.
Mehr über meine Arbeit, mein Leben in Malawi und die Details im Projekt folgen ab August.
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